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Presseberichte über die HSG

 
 
 
Handballer starten Anfang Oktober in die Saison
Veröffentlicht am 17.07.2020 im Stader Tageblatt
 
Die Handballer in Niedersachsen wollen im Oktober in die Saison starten. Wie der Handball-Verband infolge der Corona-Lockerungen bekanntgab, soll der Spielbetrieb in den Ober- und Verbandsligen am 3. und 4. Oktober beginnen. Mit Änderungen im Modus.

Die Landesligen sollen am 24. und 25. Oktober folgen. Damit starten die Handballer rund einen Monat später als gewohnt in die Saison.

Der HVN hatte die vergangene Saison aufgrund der Corona-Krise vorzeitig abgebrochen. Aufsteiger wurden nach der so genannten Quotientenregel ermittelt, Absteiger gibt es keine. Und das wirkt sich auf die Staffeleinteilung aus: In den Ober- und Verbandsligen der Männer gibt es jeweils zwei Staffeln mit 14 und 15 Mannschaften, bei den der Frauen sind es drei Oberligen, zwei mit zehn Mannschaften und eine mit elf. Die Landesliga der Männer wird sieben Staffeln mit jeweils elf Teams umfassen, bei den Frauen sind es vier Staffeln mit jeweils elf und zwei mit jeweils zehn Teams.
Drei statt zwei Oberligen bei den Frauen

Für die Männer-Oberligisten VfL Fredenbeck und SV Beckdorf ändert sich wenig. In der Oberliga Nordsee spielen in der neuen Saison 14 Mannschaften und damit genauso viele wie vorher. „Das ist keine große Überraschung für uns“, sagt Fredenbecks Geschäftsführer David Oppong. Schade sei, dass in der Nordsee-Staffel eine Mannschaft weniger antrete als in der Oberliga Niedersachsen. „Wir hätten unseren Fans wegen der ausgefallenen Spiele gerne ein Heimspiel mehr geboten“, so Oppong. Die Verbandsligisten VfL Fredenbeck II und VfL Horneburg treten in der Nordsee-Staffel mit insgesamt 15 Mannschaften an.

David Oppong vom VfL Fredenbeck: "Wir hätten unseren Fans gerne ein Heimspiel mehr geboten."

Anders sieht es bei den Frauen aus. Statt zwei Oberligen gibt es nun drei. Der VfL Stade, VfL Horneburg, Aufsteiger HSG Bützfleth/Drochtersen und „Nachbar“ Jahn Hollenstedt starten in der Nord-Staffel mit insgesamt zehn Mannschaften und einer Reihe von Derbys. „Wir haben uns für das Modell mit den drei Staffeln ausgesprochen“, sagt HSG-Trainerin Grit Herling. Bei nur zwei Staffeln mit bis zu 16 Teams wäre es zeitlich eng geworden. Auch Stades Trainer Dennis Marinkovic favorisierte die Dreiteilung, „ich hätte aber auch nicht gemeckert, wenn es anders gekommen wäre“, sagt er. Denn vor allem gehe es doch darum, dass wieder ein wenig Normalität in den Handballsport komme.
Aufstiegs- und Abstiegsrelegation ist neu

Olaf Bunge, Mitglied des HVN-Spielausschusses und Spielwart der HSG Bü/Dro, bestätigt, dass die Vereine aus dem Kreis Stade für die Dreiteilung der Frauen-Oberliga votiert hätten. „Eine Frauen-Staffel mit rund 30 Spieltagen wäre zu groß“, so Bunge. Bei den Männern hingegen spielten wirtschaftliche Faktoren wie Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen eine größere Rolle – daher die Unterschiede bei der Einteilung der Oberligen.

Neu ist, dass in der Frauen-Oberliga eine Aufstiegs- und Abstiegsrelegation bestritten wird. Die Erst- und Zweitplatzierten der drei Staffeln spielen um die zwei Aufstiegsplätze für die dritte Liga. Die jeweils Letztplatzierten steigen direkt ab. Die restlichen Absteiger – wobei sich deren Zahl nach den Absteigern aus der dritten Liga richtet – werden in einer Relegation mit den Vor- und Drittletzten ermittelt. „Dass es zu krassen Einzelfällen führen könnte, ist natürlich nicht ausgeschlossen – aber es ist nun mal eine schwierige, einmalige Zeit“, sagt Horneburgs Trainer Alexander Mirkens. Fünf Relegationsspieltage werden bis Ende Juni bestritten.

Horneburgs Trainer Alexander Mirkens: "Dass es zu krassen Einzelfällen führen könnte, ist nicht ausgeschlossen."

Saison muss bis Juni ausgedehnt werden

In der Landesliga der Männer tummeln sich aktuell 77 statt 70 Mannschaften in sieben Staffeln, zwei mehr als zuvor. Der VfL Fredenbeck II, die HSG Bü/Dro und der SV Beckdorf II starten in der Nord-Staffel. Die ursprüngliche Größe der Landesliga soll erreicht werden, indem die Zahl der Aufsteiger von fünf auf sieben erhöht wird und die jeweils Letzten und Vorletzten direkt absteigen. In der Landesliga der Frauen ist keine Mannschaft aus dem Kreis Stade vertreten.

Durch den späten Saisonstart wird in der Ober- und Verbandsliga der Männer und der Oberliga der Frauen bis Juni gespielt – und das aufgrund der ausgesetzten Pokalwettbewerbe an nahezu jedem Wochenende außerhalb von Ferien und Feiertagen. Stades Trainer Dennis Marinkovic sieht darin einen kleinen Nachteil. Seine Mannschaft zählt zu den großen Favoriten der Liga.

„Wir haben kein großes Polster“, sagt Olaf Bunge vom HVN-Spielausschuss. Falls Spiele nachgeholt werden müssten, zum Beispiel aufgrund einer weiteren Infektionswelle, könne die Saison bis Juli ausgedehnt werden.

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Die nächsten Termine:

Tabellen/Spielpläne:
-Mannschaften + Ligeneinteilung-
1. Herren - Landesliga Bremen Männer
2. Herren - Regionsoberliga Männer
Männl. B-Jg. - Regionsoberliga
Männl. E-Jg. - Vorrunde Regionsliga Ost
1. Damen - Oberliga Nord
2. Damen - Regionsoberliga Frauen
Weibl. A-Jg.1 - Landesliga Nord
Weibl. A-Jg.2 - Regionsoberliga
Weibl. B-Jg.1 - HVN/BHV Relegation 2020 VR OL WJB
Weibl. C-Jg. - Regionsoberliga
Weibl. D-Jg.1 - Vorrunde Regionsoberliga Ost
Weibl. E-Jg.1 - Vorrunde Regionsliga Ost
_MIXED Jgd F (MINIS I & II)
__Spielbetrieb und Ergebnisse__

11.10.2020:
1. Damen - Oberliga Nord gegen TV Oyten 2 - 26:34
03.10.2020:
1. Damen - Oberliga Nord gegen HSG Heidmark - 21:36
07.03.2020:
1. Damen - Oberliga Nord gegen TSV Bremervörde - 25:14